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Das High Key Der Fotografie

High Key

Das ist das High Key der Fotografie.

Die Möglichkeit, unschöne Dinge zu reduzieren und wenn es gut gemacht ist, sogar ganz zu verstecken.

Aber in Verstecken, bleibt das Wort stecken.
Wie gut man auch versteckt- Es ist nicht weg-

Nichts ist weg, nur weil man es nicht sehen will.

Bin die Tage auf dem roten Faden und daneben gelaufen


...und so sehr ich auch wollte,
meine Spuren bis zum Hier bleiben doch!

Anschläge in der Minute

Frag mich gerade wieviel Frost so ein iPad ab kann.
Sitze hier mitten im Winter und frage mich, wie lange es dauert eine 1cm dicke Eisschicht vom Busdach zu kratzen. Und wie lang darf eine Leiter dazu sein?

Sehe in die helle Nacht und auf den warmen Mond in 60 Erdradien Abstand.
Wie schnell breitet sich das Dunkel aus?
Ich friere und frage mich wieviel Anschläge meine Zähne in der Minute zählen. Ob man Kälte an der Atemdichte messen kann?

Hier kondensiert alles, kaum dass es mich verlassen hat.
Friere ein und die Mechanik meines Gehirns steigt reziprok dazu an.
Nehme Geschwindigkeit auf und frage mich, wie lange ein Gedanke an der Luft, bei den Temperaturen überleben kann.
Wie weit kann ich gegen den Eiswind spucken?

Die Sternendecke legt sich über mich und mit ihr eine Wallnusshaut.
Werd ich schwerer, wenn ich so aussehe?

Wie sehr wärmt eine Kopftaschenlampe? Ich frage mich, wo sie gerade ist.

Warum muss man für einen Besuch bei einem Hellseher einen Termin haben?
Haben Schuhe einen Frostschutz?
Meine nicht, die Kälte frisst sich an mir hoch. Kneift mich und ich hab das Gefühl, mir ist alles zu eng.

Wie heißen die harten Enden an meinen Schnürsenkeln? Wieso laufen Nasen, während Füße riechen?

Die Straße reift. Weiß legt sich ab und ich kann zusehen.
Wie kommt ein Schneepflugfahrer morgens zur Arbeit?

Zwei Dinge gehen mir nicht mehr aus dem Kopf..

Ich bin hier und Dir ganz nah, und es ist der eine Himmel über dieser einen Erde, die uns beide nicht loslässt.