
Als Kind saß ich oft als Navigation vorn im Auto, weil meine Mutter keine Karten lesen konnte.
Die „Adern“ meiner Karte waren Straßen, die Städte „Organe“ und so „pumpte“ ich meinen Vater durch einen Atlanten voller Anatomie, durch „Herzkammern“ und ganzen „Lungen“ hinein und hinaus, ganz wie er es wollte. Für eine 7 Jährige verschwand ich sehr oft ganz hinter den aufgefalteten Seiten. Und manchmal tauchte ich an ganz unerwarteten Ecken wieder auf.
Heute sehe ich mit meiner Tochter auf diese Anatomie der Welt und an ihren welligen Rändern, an den knittrigen Meeresböden und am Gradnetz der Erde, können wir erkennen, dass wir hier sind, mit all unserem Wissen, weil es vor uns Menschen gab, die die Welt erfanden und entdeckten. Weil sie wie Zwerge,....
Was wir leben, ist ein feiner Tanz, um die Freiheiten des Anderen.
Das was man heute sehen kann, ist angelegt und folgt einer Entwicklung schon weit vor unserer Geburt.
Das sind wir mit unseren Schwächen und man sieht sie auch in unserem Erbe, das sind wir mit unseren Stärken und man fühlt sie in unserem Vorwärtsdrang. Unsere Kinder, und damit sind wirklich alle Kinder gemeint, überflügeln uns und wenn sie sich in die Welt stellen und endlich ihre Arme ausbreiten, heben wir sie hoch., weil sie wie Zwerge,
.... auf den Schultern von Riesen sitzen.