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Schwarz auf Weiß

Schwarz Ich will all Deine dunklen Seiten sehen, auch das was Du Angst nennst oder Fehler.
All das Schwarze, dass mich manchmal ausschließt, ohne mich auszuschließen. Dass Dich rennen lässt, unzählige Stufen, ohne anzukommen. Das Dich müde macht, so dass Du Tage verschläfst.

Und ich fühle wie Du!

Ich kann es nicht loswerden, wie eines dieser Monster, die sich nachts auf die Lauer legen und erst verschwinden, wenn der Tag anbricht. Nicht solange Du mir nicht zeigst, was es ist.

Was lebst Du, wenn deine Tage schwarz sind, Schatten alles platt machen und feine Ringe unter Deine Augen ziehen? -

Und was lebst Du nicht!

Eine Ganz Alte Feuchte Sache von 1902

SchirmLost Places II


Immer wieder ein Wahnsinns Gelände und unglaubliche Gebäude. Dieses Mal zwei Tage verlorener Platz und 7 Häuser. Darunter eine unterirdische Vernetzung zwischen Männer- und Frauensanatorium und noch tiefer, eine ganz eigene Familiengeschichte, weil meine Großmutter in genau dieser Klinik gesundet ist. Das ist lange her, aber nah genug mich auf die Suche zu machen.


Es ist nicht viel los auf den ellenlangen Fluren, manchmal ist man erschreckend lange allein in einem ganzen Haus voller Zimmer und Türen, die verschiedene Stadien des Zerfalls beherbergen und nichts weiter als uralten Staub, Trümmer und fallende Farbe.

Und es ist wunderschön, selbst durch den Dreck, sehen wir auf die unglaubliche Geometrie des Gebäudes. Sehen seine Knochen und das, wie durch Augen gespiegelte, Licht bricht sich in tausenden tanzenden Schatten an seinen Wänden.

Könnte mir vorstellen, dass man F o l ter/Kammern rand-f o l ;) mit eisernen Lungen, Inhalatoren, Belüftungsschlitzen und Sonnenterassen finden konnte- Damals!

Heute: bringt der Aufenthalt einem eher Tuberkulose ein und die Feuchtigkeit lässt manches leben- von dem man lieber hätte- es wäre tot!


Die letzten Bewohner dieses Hauses sind 'geschwunden', entweder hat die Liegekur ihr Bestes getan, oder das Tuberkel-Bakterium.
Es bleibt zu hoffen, dass der leichte Husten der mich, seit meiner Abreise von dort, begleitet, nicht so eine ganz alte feuchte Sache von 1902 ist

..und v o r mir geht.




Zwischen den Jahren

2012
2012 hatte viele Schatten.

Mein Vorsatz: Weniger davon.
Mehr Licht, mehr Liebe, Verzeihen und Hingabe.
Jedes Jahr ein bisschen mehr Ich und ein großes Stück mehr Wir !
Ich wünsche uns Allen den Frieden mit uns und unserem Gegenüber.

Euch Allen ein wunderbares Neues Jahr 2013!!

Bilder

SchattenVor einer Weile, waren es Hunde & Vögel die Nachts im Taschenlampenkegel an der Wand entlang laufen mussten, bis Ihr so müde wurdet, dass Euch das Zusehen schwer fiel.

Mit den Jahren verblassten diese Bilder..

Die Zeit heilt alle Wunder, ich wünschte, es wäre nicht immer so
& ein kleiner Teil könnte in Jedem überleben!